Wir freuen uns auf die Weltmeisterschaft

Morgen beginnt die Coastal Rowing – WM in Qingdao, China.

Mit dabei unsere Franziska im Doppelzweier mit  Tessa aus Bremen.

Aufgrund der großen Hürden, die eine WM-Teilnahme in China mit sich bringt, hat für die Disziplin Langstrecke kein weiteres  deutsches Boot gemeldet.

Nach aktuellem Stand ist der Start des Doppelzweiers für Dienstag 13 Uhr Ortszeit, d.h. 7 Uhr MESZ, vorgesehen.

Zum Mitfiebern und Daumendrücken soll es einen Livestream geben. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Städte(vergleichs)kampf 3./4.10.

Traditionell treffen sich die Städte Dresden, Berlin, Potsdam, Rostock, Hamburg und Bremen in jedem Herbst zu einem Vergleichskampf ihrer besten B-JuniorInnen (mit Starterlaubnis für 14-Jährige).

8 Sportlerinnen und Sportler jeweils + Steuerperson + Ersatzperson rudern in allen Bootsgattungen und sammeln Punkte.

Im letzten Jahr schmolzen die Bremer Hoffnungen auf eine Teilnahme bei der Anreise, in diesem Jahr wurde der Wettbewerb bei besten Bedingungen auf dem Werdersee ausgetragen.

Dass gleichzeitig die Feierlichkeiten zum Jahrestag der Deutschen Einheit in Bremen stattfanden, war im Vorfeld mit gewisser Sorge betrachtet worden, aber eigentlich gab es nur kleine Behinderungen bei der Anreise und stattdessen den TeilnehmerInnen Gelegenheit zu einem kleinen Ausflug auf das Fest.

Unser Verein war vertreten durch Louise (Zweier ohne, Vierer, Achter), Konrad (Einer, Doppelvierer, Achter) und Max und Chris (Doppelzweier, Doppelvierer, Achter). In den meisten Rennen des ersten Tages fanden sich die Bremer Boote im Mittelfeld wieder, die Großboote belegten überwiegend die Plätze 3-5, oft nur mit wenigen Sekunden Rückstand. Am Ende erkämpfte das Team der Juniorinnen den 3. und das der Junioren den 4. Platz. Wichtiger als Plätze und Punkte war die Tatsache, wie gut SportlerInnen und TrainerInnen harmonierten und zusammen arbeiteten.

Juniorinnen 4+: Hanna, Lilli, Deva und Louise

Juniorinnen  Achter: Stf. Sophia, Sofia, Anna, Renée, Tessa, Milla, Lilli, Hanna, Louise

Junioren Achter: Finn, Peer, Chris, Paul, Max, Konrad, Justus, Bruno, Stm. Johannes

Junioren Doppelvierer mit Max, Konrad, Paul, Chris

Fotos (c) Redelf Janßen

Regatta Hamburg mit Norddeutschen Meisterschaften

Gemessen in Medaillen könnten wir von diesem Wochenende (26./27.09.) nur zwei Erfolge vermelden, einen durch Konrad über 1000 m und einen durch Elijah im Slalom.

In echt gab es aber sehr viele gute Rennen, die mit einem zweiten oder dritten Platz endeten, was man bei einem 6-Boote-Feld auch erstmal hinbekommen muss.

Besonders zu erwähnen sind dabei Alex (zum ersten Mal über 1000 m!) und Louise, die sich als absolut konkurrenzfähig erwiesen und am zweiten Tag sogar bis kurz vors Ziel führten, bis ihre Kontrahenten dann einen fulminanten Endspurt auspackten.

Darüber hinaus hatten wir Max, Chris und Konrad in Mittel- und Großbooten gemeldet, um die Regatta als Vorbereitung für den Städtekampf nutzen zu können. Blöd nur, dass der echte 4. Mann jahrgangsbedingt gar nicht mitfahren durfte und der eigentliche Ersatzmann krank war und … und … Immerhin konnten wir mitfahren, und das gar nicht so schlecht.  Unser Dank geht an Bruno, der extra für dieses eine Rennen aus Bremen anreiste und an Anton aus Kiel.

Coastal EM in La Linea (Spanien) erfolgreich abgeschlossen

„Unser“ Doppelvierer mit Franzi und den anderen norddeutschen Damen hat das Finale A erneut mit dem 10. Platz abgeschlossen. Im insgesamt hochkarätig besetzten Feld konnten sich 4 Boote rasch absetzen, darunter das Boot GER 2, für das es am Ende die Silbermedaille wurde. Im Mittelfeld ging es eng zu, so eng, dass es zu mehreren Kollisionen kam, die eine noch bessere Platzierung verhinderten.

Insgesamt bewertet unser Team das Event als großartiges Ereignis mit einigen organisatorischen Schwächen. Leider war es ja auch im Livestream schwierig, die Boote zu identifizieren.

Wer es noch einmal versuchen will, findet den Livestream hier und das entsprechende Rennen bei ca. Stunde 2:45 bis 3:20. GER 1 sitzt in einem der gelben Boote und zwei Ruderinnen haben gelbe Kappen.

 

Weiter geht es dann am 11.-13.10.  mit der WM in Qingdao (China), wo die beiden Ruderinnen aus Bremerhaven/Bremen im Doppelzweier antreten werden.

Herbstregatten = Spaßregatten

Ja, wir hatten wieder viel Spaß in Leer, beim Rudern und umzu, beim Essen und beim Nachtsprint.

Und obwohl nur 7 Aktive dabei waren, sprangen 15 Siege bei dem ganzen Spaß heraus:

Jonathan siegte 3 mal im Einer auf der Strecke, Alex zweimal, Elijah einmal im Einer und einmal mit Erik im Zweier. außerdem gewannen Jonathan und Elijah ihre Slalomrennen.

              

Bei den Junioren fehlte Max verletzungsbedingt.

Chris und Konrad gewannen beide zweimal im Einer, außerdem zusammen im Zweier und mit Sofia und Lilli im Vierer.

   

Louise gewann dieses Mal den Vielseitigkeitspreis, denn sie trat im Einer an (und wurde zweimal zweite), im Mix-Doppelvierer, im Juniorinnen Doppelvierer und im Mix-Achter.

 

Erfolgreicher Start beim Coastal Rowing

Endlich konnten wir unseren Plan in die Tat umsetzen, unsere besonders agilen Junioren beim Beach Sprint einzusetzen. Mit uns fuhren noch zwei Juniorinnen und ein Junior vom Bremer Sport Club nach Stralsund. Der Samstag war hart, denn fast alle starteten im Einer und Zweier und hatten folglich gefühlte 100-mal anzutreten und zu Waser und zu Lande zu spurten.

Dafür war am Sonntag Chillen angesagt, denn da war die Langstrecke, auf der Franzi und Tessa von Bremer RC Hansa mit ihren Hamburger Kameradinnen im Vierer antraten.

Alle 5 „Anfänger“ bei dem neuen Format mussten zwar ein bisschen Lehrgeld zahlen, zumal die Bedingungen am Samstag richtig „Coastal“ waren mit böigem starken Wind von der Seiten und fiesen kleinen Wellen. Alle schlugen sich wacker, steigerten sich von Lauf zu Lauf und waren zum Teil erfolgreicher als erhofft.

Max und Chris arbeiten sich im Einer bis ins Viertelfinale vor und im Zweier sogar ins A – Finale, wo sie auch nur 2 Sekunden später auf den Buzzer schlugen.

Antonia und Sophia wurden im Zweier Dritte. Weil alle außer ihr Fehler machten, gelang Antonia im Einer trotz körperlicher Unterlegenheit sogar der 1. Platz.

                   

Neben den zahlreichen eigenen Rennen bewährten sich alle 5 (der fünfte war Mats) auch noch als Bootshandler für Franzi (3. Platz im Einer) und Tessa (2. Platz im Einer) und Ines und Martin vom Bremer Ruderverein, die im Zweier antraten und 4. wurden.

So waren ein nettes Wochenende mit Camping und Beach-Party schließlich mit zahlreichen Medaillen verknüpft.

Bei der Langstrecke gewann unser norddeutscher Frauenvierer trotz schwierigem Start die Frauenwertung.

Bundeswettbewerb in Münster

Nach den Wetterkapriolen der vergangenen Wettbewerbe hatten wir dann beim Bundeswettbewerb überwiegend sehr gute Bedingungen. 

Am Donnerstag hatten die Sportler Gelegenheit, den Aasee von seiner besten Seite kennenzulernen. Tatsächlich regnete es dabei manchmal, aber so kurzfristig und so wenig, dass die Regenjacken schnell wieder beiseite gelegt werden konnten.

Ohne Zwischenfälle wurden am Freitag dann die Rennen der Langstrecke absolviert. Bei den Einern  der 14-Jährigen hatten die meisten Bundesländer ihr Startkontingent voll genutzt, so dass 23 Leicht- und 24 Normalgewichte gemeldet waren. Die Leistungsdichte war wie erwartet hoch. Arne wurde dabei 13. und qualifizierte sich für den 3. Lauf der Bundesregatta, Jonathan 12. Aufgrund der Besonderheit, dass es nur 5 Bahnen gab, reichte auch das in diesem Jahr nur für den 3. Lauf. 

       

Am Samstag beim ASW konnte sich nur das Splitter-Team der Bremer Ruderjugend mit einer Silbermedaille belohnen. Das Komplett-Team zeigte in einigen Disziplinen gute Leistungen, aber nicht in allen und wurde  4. 

Wie immer waren die Siegerehrungen großartig und stimmungsvoll.  Die kleine nicht ganz so laute Bremer Gruppe ist an der roten Beach-Flag in der rechten Bildhälfte zu erkennen.

 

Für uns endete die Bundesregatta dann doch noch mit der erhofften Meisterschaftsmedaille. Jonathan lieferte sich in seinem Rennen über 1000 m einen erbitterten Kampf mit zwei Konkurrenten und überquerte die Ziellinie letztlich eine Sekunde hinter dem Ersten und knapp einer Zehntelsekunde vor dem Dritten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir bedanken uns beim Ruderverein Münster und der Deutschen Ruderjugend für die hervorragende Organisation. 

Das war schon eine spezielle Jugendmeisterschaft (vom 24. bis 28.06. in Krefeld)

Immerhin, während zahlreiche Sportveranstaltungen wegen der Hitzewarnungen gänzlich abgesagt wurden, stellten die Ruderinnen und Ruderer sich den widrigen Bedingungen. Rudernde, Betreuende und Organisationskomitee gingen dabei an allen 4 Tagen an ihre Grenzen.

Unter den  leider notwendigen Anpassungen des Reglements hatten alle unsere Teams zu leiden:

Unser noch relativ unerfahrener  LRV-Doppelvierer mit Peer, Chris, Finn, Max und Stm. Jakob brauchte bisher immer ein zweites Rennen, um seine wahre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Leider gab es wegen der abgesagten Hoffnungsläufe dieses zweite Rennen gar nicht. Manchmal geht etwas schief, wenn man unbedingt abliefern muss und will. Dem unbedingten Willen,  dieses Mal schon im Vorlauf zu bestehen, folgten gleich am Start Fehler, so dass die Mannschaft in ihrem ersten und einzigen Versuch nicht an die guten Vorleistungen anknüpfen  und sich nicht für das Halbfinale qualifizieren konnte.

Ähnlich ging es Louise, auch noch im jüngeren Jahrgang. Von großer ruderischer Qualität geprägt, aber ohne die erforderliche Leichtigkeit und Spritzigkeit, verfehlte auch sie das Halbfinale. Trotzdem hat gerade Louise mit diesem Auftritt einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Konrad zog aufgrund seines Vorlaufsieg souverän ins Halbfinale ein. Die Entscheidung der Regattaleitung, die B-Finals abzusagen, sorgte für besonderen Druck im Halbfinale.  Dem hohen Anfangstempo, bei dem er gut mit dem hochkarätigen Feld mithalten konnte, musste er auf dem letzten Drittel Tribut zollen. Der 4. Platz hätte für´s B-Finale gereicht, in dem die Karten neu gemischt worden wären. Doch das gab es ja, wie erwähnt, nicht.

Insgesamt zeigte sich das Trainerteam zufrieden: Auch wenn die Jungs und Louise unter besseren Umständen eine Tick mehr hätten erreichen können, haben sie sich gut präsentiert und viel Erfahrungen für die kommenden Herausforderungen sammeln können. Auch das Miteinander mit unseren 2 „Adoptivsportlern“ aus Bremen hat hervorragend geklappt.

Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei unserem spontan entdeckten Supporter Casa Mia Pizza für die freundliche und flexible Bedienung und das hervorragende Essen.