Zur Erinnerung: Abrudern am 06.10.2012

Im Auftrag von Dirk Peterson hatten wir schon eingeladen zum Treffen der „Alten Ruderknechte“ beim Abrudern 2012.

Zum Abrudern selbst laden wir nun auch alle Mitglieder und Freunde des BRV ein,  ebenso die Schüler und Lehrer, die bei uns rudern. Wir hoffen auf einen unterhaltsamen Nachmittag im Herbst mit folgendem (ungefähren) Programm:

15:00 Uhr  Bootstaufe

ab 15:30 Regatta, u.a. mit Schüler(innen)-Gig-4x+, Masters-4- und „Scratch“-Gig-4x+

ab 15:45 Ausfahrt  der Freizeitruderer ohne Regattaambitionen

ab 17:00 Team-5-Kampf

Anmeldungen zum Abendessen um 19:00 Uhr nimmt Fam. Landau unter (0471) 3099769 entgegen.

Ferienpass im August 2012

Ferienpass – das war auch in diesem ach so olympischen Jahr ein Ferienspaß, obwohl das Wetter nicht ganz so gut war. So hatten am Montag alle ziemlich mit dem frischen Wind zu kämpfen, und insgesamt war es doch nicht so sommerlich wie erhofft. Sonnenbaden und Wasserschlachten fielen daher in diesem Jahr gering aus. Die ausgiebigste  fand an Land statt; von ihr zeugen heute noch einige schrumpelige und mit Mühe wieder zusammengetackerte Seiten im Fahrtenbuch. Auch wenn also die Aussicht auf eine mögliche Abkühlung verhätnismäßig wenig lockte, wagten sich einige Wiederholungstäter oder mutige Anfänger bereits nach wenigen Tagen – erfolgreich ! –  in die Skiffs.

 

Der Vorstand dankt

  • dem mittlerweile sturmerprobten Betreuerstab, der dem ganzen Tohuwabohu irgendwie doch die nötige Ordnung einhauchte,
  •  den BRV-Kindern, die die Mannschaften verstärkten und manövrierfähig hielten, und
  • den BRV-Erwachsenen, die eigentlich einfach nur hätten rudern wollen und dann vor den Schlangen am Steg kapitulierten, für ihr Verständnis.

Ferienpass im nacholympischen Jahr ? Gerne wieder !

 

BRV goes Drachenboot

O.k., es war nur ein Mini-Dragon, der sich unter Kichern und Quieken zunächst etwas schlingernd, dann zielstrebiger auf den Weg machte. Uhlenbusch, unser Universalboot, erwies sich als echte Bereicherung der Fuhrparks… und die Rückwärtsfahrer als flexibler als erwartet. Den Spendern des Bootes nochmals herzlichen Dank !

 

Einsteigerkurs ab 22./23.06.

Da soviel passiert ist und der Originalartikel weit nach unten gerutscht, hier noch einmal zur Erinnerung die wichtigsten Informationen:

Freitag, 22.06., ab 19:00: „Landrattenabend“ mit Seemannsgarn, Bildern und Filmen für alle ganz Unentschlossenen. Keine Angst: Bis zum Fußballspiel ist der offizielle Teil beendet.
Ort: Bootshaus, Stresemannstr. 51 (Gaststätte)

Samstag, 23.06., ab 14.30:  „Open ship“ mit der Möglichkeit, sich umzuschauen und das Rudern im Rudersimulator, auf dem Ergometer oder im Boot auszuprobieren.
Ort: Bootshaus, Stresemannstr. 51, Bootshallen, Gelände, Geeste

Danach, wenn gewünscht, Ziel- und Terminvereinbarung für alle, die am Kurs teilnehmen wollen. Kursgebühren = 50 Euro werden bei Beitritt mit der Aufnahmegebühr verrechnet.

Die PDF-Datei zum Ausdrucken gibt´s im ersten Eintrag (Mai 2012)

Kohl- und Pinkelessen

Am 28.01.2012 findet im Bootshaus wieder ein Kohl- und Pinkelessen statt.

Vor dem Essen wird eine Führung durch das Kunstmuseum (am Stadttheater) angeboten.

Die Wanderwilligen treffen sich um 14.15 Uhr am Bootshaus, alle anderen um 14.55 am Kunstmuseum. Die Führung kostet 3,50 €.

Das Kohl- und Pinkelessen beginnt um 18.00 Uhr. Das Gedeck mit einem Korn inkl. kostet 12,50 €, Kinder bis 13 Jahre (ohne Korn ;-)) Zahlen 6,50 €.

Anmeldungen bitte bis zum 22.01.2012 bei unseren Wirtsleuten, telefonisch ab 16.00 Uhr unter 30 99 769.

Sommerfest 2011

Es herrschten beste Bedingungen, als der Bremerhavener Ruderverein am 20.08. sein traditionelles Sommerfest feierte, Sonnenschein, milde Temperaturen und wenig Wind, eine Seltenheit in der Saison 2011.  Die große Ausfahrt der großen und kleinen erfahreneren Ruderer konnte deshalb auf die andere Seite der Weser führen.

Später starteten noch einige Familien und Anfänger zu einem kleinen Ausflug auf die Geeste. Monika Christ zum Beispiel, ehemalige Aktive des BRV und jetzt in Heidelberg, nutzte die guten Bedingungen, um ihre Tochter Annika heiß auf´s Rudern zu machen.

Gegen 17 Uhr waren alle Boote einigermaßen pünktlich zurück, so dass die Feierlichkeiten beginnen konnten. Und zu feiern gab es viel: Erstens die Einweihung des Geräteparks, der aus Mitteln der Projektförderung der Sparkasse angeschafft worden war. Zweitens – ein Novum in der Geschichte des BRV – die Konfirmation des auf den Namen Uhlenbusch getauften Bootes, das von Herrmanns dem Verein gespendet worden und in die  Vereinsgemeinde aufzunehmen war. Und drittens zwei Taufen des vereinseigenen Einers durch Henrik Harms auf den Namen Joker  und eines Vierers der Bremerhavener Schulen auf den Namen Hein Mück, die Stadtrat Dr. Paulenz vornahm. Dieser würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen Ruderverein und Schulen und begrüßte dazu offiziell den neuen Vereinstrainer und Lehrer Jaroslaw Rosinski, der diese Kooperation intensivieren soll.

Wie üblich gingen die Boote auf´s Wasser, Joker wurde gerudert von Jennifer Haarbeck, Hein Mück von Fabian Moye, Lisa Moormann und Malte Ahrendt, mit Stf. Jannika Moye.

Ein Großteil der anwesenden ca. 50 Gäste fand sich anschließend zum Chillen und Grillen in der Vereinsgasstätte ein, bevor die Jugendlichen sich wieder auf die Spiel- und Sportgeräte stürzten.

Für alle, die über den Konfirmationsspruch nochmals nachdenken wollen:

„Versuche nicht, ein erfolgreicher Mensch, sondern lieber, ein wertvoller Mensch zu werden.“ (Albert Einstein)

Was natürlich im Falle von Uhlenbusch auch gelten möge, wenn man „Mensch“ durch „Boot“ ersetzt.

Dax nimmt wieder Fahrt auf

Was braucht ein Boot auf der Geeste, um Passanten zum Stehenbleiben und Staunen zu bringen? Da gibt es zum einen das „dragonische“ Mittel, eine Trommel und 250 Meter die Paddel wild ins Wasser zu schlagen.
Die elegante Alternative heißt: Achter. Was weltweit als Paradeboot der Ruderei gilt, beeindruckt besonders, wenn aus dem Heck die kurzen und präzisen Kommandos des Steuermanns ans Ufer schallen, verstärkt und nur unwesentlich verzerrt durch ein Fan Megaphone.
Ja, es ist zwei Vorstandsmitgliedern, Bernd Meyer und Reinhold Schütz, gelungen, den Impuls der Klausurtagung aufzugreifen und die Massen wieder für den Achter zu begeistern. Die Begeisterung zu wecken erschien gar nicht so schwierig, vorgegebene Hochwasserzeiten mit den vielfältigen Verpflichtungen in Schule, Studium, Beruf und Familie in Einklang zu bringen, hingegen schon eher.
Bei der Kick-Off Veranstaltung am Pfingstmontag leitete Joos Lange die unterschiedlich erfahrenen Ruderer an und stieg schließlich selbst mit ins Boot, weil anfangs nur 7+ Stm. Zeit zum Rudern hatten. Begleitet wurde diese Jungfernfahrt von einem „Fan-Boot“, das sich für Fotos und Lobeshymnen verantwortlich sah.
Anschließend gab es lecker Spanferkelessen bei Landaus… die unorthodoxe Sitzordnung ist einem kleinen Sommergewitter geschuldet.
Mittlerweile sind noch weitere Ruderer zwischen 15 und 50 hinzu gestoßen, so dass an einem Abend sogar 4 Ruderer in den Vierer ausweichen mussten.
Nachdem der Dax sich anfangs noch etwas sträubte und schüttelte, schießt er mittlerweile pfeilschnell über das Wasser. Ein gesundes Maß an Routine ist eingekehrt. Und das Achter – Fieber greift um sich.
Wer sich mittlerweile angesteckt, aber noch nicht ins Team gefunden haben sollte, wende sich vertrauensvoll an Bernd Meyer (*) oder Reinhold Schütz: Der BRV hat Ruderplätze genug, keiner muss am Ufer zurück bleiben. Eine Altersbegrenzung nach oben gibt es übrigens auch nicht.
Und wer lieber skullen möchte, für den findet sich auch immer eine Möglichkeit.

(*) meyerber(at)web.de

Joos demonstriert richtiges Riemenrudern
Dax wird ruderklar gemacht
Dax in seinem Element
Der Tag endet mit leckerem Essen

Ein heißes Wochenende für den BRV

Nieselregen, Schauer, Temperaturen um 15 Grad – ein heißes Wochenende für den BRV

Vom 1.-3. Juli waren gleich drei Teams des BRV im Einsatz:

Jannika Moye startete auf dem Bundeswettbewerb in München im Mädchen Einer Jg. 97. Sie fuhr die 3000 m Langstrecke in 15:08 Minuten und damit auf den 18. Platz. Auf der Bundesregatta über 1000 m steigerte sie sich in der 3. Abteilung sogar noch auf den 3. Platz. Die war gleichbedeutend mit der 15.schnellsten Zeit von immerhin 24 Teilnehmerinnen. Ein achtbarer Erfolg, wenn man bedenkt, dass alle Bundesländer nur ihre Besten geschickt hatten.
Die Ruderjugend Bremen, zahlenmäßig natürlich total unterlegen, belegte in der Gesamtwertung den 14. Platz unter den 16 Bundesländern.

Jannika Moye

Gleichzeitig fanden in Bremen die Deutsche Hochschulmeisterschaften im Rudern statt. Knud und Joos Lange siegten im Doppelvierer zusammen mit Sören Dannhauer und Kim Fürwentsches und qualifizierten sich damit für die europäischen Hochschulmeisterschaften in Moskau. Wir drücken die Daumen für die angestrebte Titelverteidigung.

Knud (1) und Joos Lange (3)

Andrea Brogmus, Iris Gerlach, Bernd Meyer, Ekki Schröter und Lutz Tröster nahmen am Oste-Marathon in Hemmoor teil. Bei einer Streckenlänge von 86 km ist wesentliches Ziel der Veranstaltung das Durchhalten. Extrem widrige Bedingungen sorgten in diesem Jahr dafür, dass dieses Schicksal nicht allen vergönnt war. Während einige Mannschaften angesichts des starken Windes mit Böen bis 7 Bft. gar nicht erst antraten, sanken 3 Boote nahe des Ostesperrwerks in der Brandung und konnten nur mit Mühe wieder flott gemacht werden.
Die für den Folgetag vorgesehene Trimmregatta wurde abgesagt.

Andrea Brogmus, Ekki Schröter, Bernd Meyer, Lutz Tröster

Fahrt nach Fedderwardersiel

Ruderer und Outriggerpaddler gemeinsam unterwegs

Das anhaltend gute Wetter verlockte am 07. Mai Paddler des Kanu-Vereins Unterweser und Ruderer des Bremerhavener Rudervereins mit ihren küstentauglichen Booten, – die Paddler mit ihrem Outrigger-Boot, die Ruderer mit den Yoles de Mer, – zu einer gemeinsamen Tour in die Außenweser nach Fedderwarder-
siel. Die Hinfahrt war in ihrem ersten Teil bis zum ausgepricktem Mittelpriel mit ablaufendem Wasser und kräftigem Südostwind schnell geschafft. Der Wind sorgte aber auch dafür, dass das Wasser weit ablief und die Flut auf sich warten ließ, so dass die Fahrt im Mittelpriel verhältnismäßig lange unterbrochen werden musste, bis das Wasser so hoch aufgelaufen war, dass die Reise fortgesetzt werden konnte. Paddler und Ruderer genossen den Aufenthalt im warmem Sonnenschein und konnten dann endlich in den Hafen von Fedderwardersiel einlaufen.

Mittlerweile war der Wind weiter aufgefrischt und forderte den Wassersportlern auf der Rückfahrt alle Reserven ab. Bei Langlütjen II kam ihnen im Outrigger-Einer Olaf Knoke entgegen. Etwas ermattet, aber um eine schöne Fahrtenerfahrung reicher kehrten sie am Abend mit dem letzten Flutstrom an ihre heimatlichen Anlegestege zurück.

Paddler und Ruderer warten am "Wremer Loch" auf auflaufendes Wasser